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Dokumentationen zur Zeitgeschichte - damit die Wahrheit erhalten bleibt
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Kondolenz

Plötzlich und unerwartet müssen wir in diesen Tagen um unseren guten Freund und Wegbereiter Manfred Müller trauern.

Um so schwerer fällt uns der Abschied von einem Menschen, der es wie kein zweiter verstanden hat, Freunde und Gäste gleichermaßen mit in seinen Bann zu ziehen und mitzunehmen in eine, seine Welt.
Manfred, danke das wir an Deinem Wissen, an Deinen Freuden und an Deiner Leidenschaft teilhaben durften. Du wirst vielen fehlen!

Auch wissentlich das diese Kondolenz den Schmerz der Angehörigen und der Familie über den Verlust nicht zu lindern vermag, wünschen wir ihnen Kraft und Zuversicht für diese schwere Zeit.

 

Lychen 2 - Informationstafel

Informationstafel Lychen-2
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Es ist geschafft! Die Tafel steht an ihrem vorbestimmten Ort! Nun bleibt zu hoffen, dass ihr Inhalt vermittelt und ein wenig zum Nachdenken anregt. Ich danke allen Unterstützern. (24.09.2016)

Diese Informationstafel soll zukünftig helfen, die Geschichte und die Aufgabe der "Frontbasis Objekt 4001" / "Lychen-2" an diesem Ort in neutraler Form für Interessierte zu erläutern. Militärhistoriker und Zeitzeuge haben sich geäußert und bestehende und ihre Forschungsergebnisse und Erlebnisse für diese Tafel Verdichtet und zur Verfügung gestellt. Dafür sage ich Hochachtungsvoll, Danke!
Bedanken möchte ich mich natürlich bei den vielen Unterstützern und Förderern, die mit mir zusammen dafür gesorgt haben, dass dieses Projekt auch finanziell realisiert werden kann. Ein besonderer Dank gilt Herrn Dr. Morré vom Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst und Herrn Arnold von den Berliner Unterwelten für ihre großzügige und unkomplizierte Hilfe.

Da eventuell anfallende Folgekosten für Erhalt und Wartung (diese obligt mir lt. Vertrag mit dem Landkreis Oberhavel) nicht kalkulierbar sind, möchte ich motivieren und bitten, dieses Projekt auch weiterhin zu unterstützen, um es auch dauerhaft zu erhalten. Sie haben damit die Gelegenheit, einen wichtigen Beitrag für die Zukunft zu leisten, indem sie unsere Geschichte bewahren. ALLE eingehenden Mittel fließen 1:1 in das Projekt, dafür stehe ich zur Kostenverteilung Rede und Antwort!

Bitte unterstützen sie dieses Projekt!

Wer ohne Umwege helfen möchte, der folge dem Pfad der Gemeinschaft der Unterstützer:

IBAN DE78100900007109682017
Stichwort: Info-Tafel Lychen 2

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 


Von der Idee zur Realisierung:

 

Im Oktober 2013 hatte ich am Landkreis Oberhavel, Dezernat II die Aufstellung einer Informationstafel an der ehemaligen sowjetischen Frontbasis „Lychen-2 / Objekt 4001“ beantragt, damit dieser Ort nicht zwischen den Zeilen der Geschichte verschwindet. Schon allein, weil die Existenz dieses Lagers mit zur längsten Friedensperiode in Europa beitrug und half, den Status Quo zu erhalten: Frieden durch Gleichgewicht (so kontrovers es klingt).

Auf Grund intensiver Forschungen, Recherchen und mit Hilfe von Zeitzeugen, ist es uns gelungen, die Ursachen, den Sinn und den Zweck dieses Lager neutral und verständlich in Zeilen zu fassen.
Nach fast 2,5 Jahren schwieriger Verhandlungen, Entscheidungsfindungen, Ortsterminen im Landkreis und einer abschließenden Expertise des Militärgeschichtlichen Forschungsamt Potsdam ist es mir nun endgültig gelungen, die dauerhafte Genehmigung zum Aufstellen dieser Informationstafel zu erreichen. 

Die Informationstafel gibt es nun auch als Grafik zum "Mitnehmen". Ein QR-Code auf der Tafel führt hier zum Bild.

 

 

Konversionssommer 2016

Auch dieses Jahr fand auf dem Gelände der ehem. Garnison Vogelsang der "Konversionssommer - Tag der offenen Konversionsfläche" statt. Die Zahlreiche Interessenten nutzen die Möglichkeit und informierten sich in einer der Führungen über die Geschichte der Garnison und über den Fortschritt der Rückbaumaßnahmen. Die Zahl der Besucher war im Vergleich zu 2015 etwas rückläufig, aber dennoch nicht minder interessiert. Das Interesse an unserer Geschichte und der Garnison reißt nicht ab. Vorallem junge Leute werden neugierig. Vielen Dank dafür! Leider konnte ich in diesem Jahr meiner Hingabe nicht folgen und die Besichtigungen begleiten. Dennoch war es für die anwesenden Referenten und für die Organisatoren ein sehr interessanter und auch arbeitsreicher Tag.

Treffpunkt war wie die Jahre zuvor, die ehem. Parkettfabrik an der Burgwaller Landstrasse. Verschiedene Führungen luden ein, um das Gelände der Garnison Vogelsang zu erkunden. Seit dem letzten Konversionssommer wurden einige Gebäudeflächen entsiegelt (u.a. KPP 2, Gebäude der 897. sst. NB, 1 Heizhaus, 1 Gemeinschaftsdusche, Wasserwerk, Leninstele ggü. Stab 162. PR. und Blockhäuser der Offiziere ggü. Stab 25. PD). Dennoch gab es auf dem großen Areal noch einiges zu entdecken, insbesondere den für diesen Tag, wieder geöffneten Montagebunker.
Ob der Montagebunker allerdings in den kommenden Jahren besichtigt werden kann, ist fast ausgeschlossen. Denn dank einiger Schwachköpfe (mir fallen noch weit mehr Schimpfwörter ein...), die diesen Tag nicht erwarten konnten und sich auf privatem Gelände unerlaubt mit Gewalt Zutritt verschaffen mussten, wurde der Bunker nun massiv und mit großem Aufwand verschlossen.

 

 

Festbuch "800 Jahre Zehdenick"

Am 28.12.2016 begeht die Stadt Zehdenick/Havel ihr 800-jähriges Gründungsjubiläum. Aus diesem Grund ist ein Festbuch entstanden, in dem die bewegte und vielfältige Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung mit Hilfe von 18 Autoren gebündelt wurde. Ich wurde durch die Stadt Zehdenick gebeten, meinen Teil in Form der Geschichte der Garnison Vogelsang beizutragen. Dafür herzlichen Dank an die Stadt Zehdenick für die Organisation und an den Nordlicht Verlag für die Realisierung!

Festbuch 800 Jahre Zehdenick
Eine Zeitreise durch Vergangenheit und Gegenwart
Hardcover, 21 x 25 cm
336 Seiten mit zahlreichen Fotos und Abbildungen
Mit großformatiger Übersichtskarte über die Zehdenicker Ziegeleilandschaft in ihrer Blütezeit um 1910.
22,90 Euro

Das Buch kann über den Nordlicht Verlag oder direkt über mich bestellt werden.

www.nordlichtverlag.de

Ergänzend dazu, ein Artikel in der MOZ vom 26.11.2015

www.moz.de

 

Garnison Vogelsang / Гарнизон Фогельзанг

Anlässlich des 20. Jahrestags des Abzugs der sowjetischen Streitkräfte aus Deutschland, gibt es die Ausstellung "Geschichte der Garnison Vogelsang". Start der Ausstellung war, vom 29.08. - 13.10.2014, Zehdenick / Havel. Als weitere Orte kamen bis 11.2014 die Stadt Oranienburg und bis Mai 2015 das Deutsch-Russischen Museum in Berlin-Karlshorst hinzu. Seit Juni 2015 sind die Ausstellungstafeln in der Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf zu sehen.

Artikel "Märkische Online Zeitung" (MOZ)

Pressemitteilung Landkreis Oberhavel


Nahe der Ortschaft Vogelsang / Oberhavel befand sich neben Wünsdorf und Jüterbog eine der größten und bedeutensten Garnisonsstandorte der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD) / Westgruppe der Streitkräfte (WGS). Der Divisionsstandort Garnison Vogelsang / Гарнизон Фогельзанг. Die Geschichte der Garnison beginnt im März 1949. In den darauffolgenden Jahren entstehen auf über 3 km² nach und nach mehr als 12 Militärstädtchen. Diese waren innerhalb der Garnison baulich abgegrenzt und verwaltungstechnisch eigenständig. Im April 1959 stationierte die UdSSR in Vogelsang und Neuthymen, auf Grund fehlender Reichweite, erstmalig außerhalb ihrer Landesgrenze das Raketensystem R-5M (SS-3) um auf die Bedrohung durch das "Project Emily" (Systeme THOR) und dem "SAC" (Strategic Air Command) zu reagieren. Dias Raketensystem R-5M hatte eine Reichweite bis 1200 km und konnte mit 1 nuklearen Monogefechtskopf bestückt werden. 45 Jahre später, im April 1994, verließ der letzte sowjetische Soldat die Garnison Vogelsang.